
Der ACCUSTIC ARTS® TUBE DAC II – MK 2 ist ein außergewöhnlicher, hochpräziser Digital/Analog-Wandler nach dem sog. „Röhren-Hybrid“-Konzept. Dieses Konzept vereint die Vorteile der Transistortechnologie mit den Vorteilen des Röhrenprinzips, allerdings ohne deren spezifischen Nachteile. Um die Stärken dieses Konzepts voll ausnützen zu können, wurde eine sehr aufwändige, digitale Signalverarbeitung integriert, welche die außergewöhnliche Präzision und Musikalität dieses „Röhren-Hybrid“-Konzepts erst ermöglicht.
Der TUBE DAC II - MK 2 ist unsere Referenz im Segment der High-End D/A-Wandler und gedacht für Musikliebhaber, welche die Präzision von digitalen Quellen zu schätzen wissen, aber dennoch nicht auf den außergewöhnlichen Klang von analogen Topgeräten verzichten wollen. Der TUBE DAC II - MK 2 ist deshalb etwas für „audiophile Gourmets“, die weniger Wert auf vordergründige „Effekthascherei“ legen, sondern das Maximum an Präzision, Authentizität und Musikalität suchen.
Vorzugsweise ist der TUBE DAC II - MK 2 mit einem sehr hochwertigen CD-Laufwerk zu betreiben, z.B. mit unserem ACCUSTIC ARTS® DRIVE II.
Bei der Entwicklung der digitalen Signalverarbeitung wurde besonderen Wert auf allerhöchste Präzision und Detailtreue gelegt, weshalb ein noch besseres Verfahren als das heute übliche „Upsampling-Prinzip“ verwendet wird. Im nächsten Kapitel erfahren Sie mehr dazu.
Zur digitalen Signalverarbeitung: Zunächst verwenden wir einen außergewöhnlich präzise arbeitenden Digital-Receiver, welcher das eingehende Digitalsignal (z.B. von einem CD-Laufwerk oder einem Computer / Notebook) empfängt, entsprechend verarbeitet und an einen speziellen, sehr aufwändig gestalteten 32 Bit Mikrocomputer weiterleitet. Dieser Mikrocomputer ist sozusagen das Herzstück der digitalen Sektion im TUBE DAC II - MK 2 und beinhaltet neben einem Hochpräzisions-Quarzoszillator, u.a. ein 32 Bit Digital-Filter und 26 (!) parallel arbeitende Prozessoren (sog. Multiplizier-Prozessoren), die das eingehende Signal abtasten und letztlich zwei digitale 32 Bit Signale errechnen, nämlich einmal für den rechten und einmal für den linken Kanal. Sämtliche digitalen Operationen finden also in der Genauigkeit von echten 32 Bit statt, anstelle der sonst üblichen 16 bis 24 Bit.
Die anschließende Umwandlung dieser beiden 32 Bit Signale in analoge Signale erfolgt in 2 separaten D/A-Wandler-Bausteinen, also ebenfalls komplett kanalgetrennt und von allerhöchster Präzision.
Die beiden, nun in analoger Form vorliegenden Signale, werden abschließend mit einer aufwändigen Filterschaltung nach dem „Röhren-Hybrid“-Konzept weiterverarbeitet und verlassen den TUBE DAC II - MK 2 entweder über sym. XLR-Ausgänge oder über unsym. RCA-Ausgänge.
Win üblicher D/A-Wandler nach dem „Upsampling-Prinzip“ tastet das digitale Eingangssignal z.B. einer CD, welche üblicherweise eine Frequenz von 44,1 kHz besitzt, mit einer höheren Frequenz (z.B. 192 kHz Samplingrate) ab. Dadurch werden die einzelnen Zeitabschnitte zwischen den Abtastungen zwar sehr klein und die Genauigkeit erhöht, aber leider alle Upsampling-Verfahren haben den prinzipbedingten Nachteil, dass zu hohen Frequenzen hin das Rauschen stark ansteigt. Dieses unerwünschte Rauschen muss mit Hilfe von Filtern nachträglich entfernt werden, was zu klanglichen Beeinträchtigungen des Musiksignals führen kann.
Der 32 Bit Mikrocomputer des TUBE DAC II - MK 2 errechnet das digitale Eingangssignal ebenfalls neu, aber mit einer dem Upsampling-Prinzip deutlich überlegenen und wesentlich aufwändigeren Technologie.
Dies funktioniert wie folgt:
Das vom Digitalreceiver empfangene und verarbeitete digitale Eingangssignal mit einer maximalen Wortlänge von 24 Bit wird zunächst einem 8-fachen Oversampling unterzogen (Samplingfrequenz des TUBE DAC II - MK 2 liegt bei max. 384 kHz). Nun kommt aber der entscheidende Schritt, denn dieses Signal (max. 384 kHz / 24 Bit) wird nun zusätzlich mit Hilfe der integrierten 26 Multiplizier-Prozessoren parallel, also exakt zeitgleich abgetastet. Aus diesen 26 Einzelwerten errechnen die Prozessoren dann mit Hilfe des sog. Mittelwertverfahrens ein absolut präzises Digitalsignal mit einer Auflösung von realen 32 Bit.
Die Genauigkeit, die mit diesem Verfahren erreicht wird, ist dem Upsampling-Prinzip deutlich überlegen. Des Weiteren entsteht nahezu kein Hochfrequenzrauschen, weshalb auch keine Hochfrequenzfilter eingesetzt werden müssen, die das Musiksignal im oberen Frequenzbereich verändern und somit den Klang negativ beeinflussen können.
Damit aber nicht genug! Der integrierte 32 Bit Digitalfilter des Mikrocomputers arbeitet für den rechten und linken Kanal absolut zeitgleich. Dies ist deshalb möglich, weil 2 (!) Datenleitungen für das neu berechnete 32 Bit Digitalsignal eingesetzt werden und nicht nur - wie sonst üblich - eine Datenleitung.
(Zum Verständnis: Bei der Verwendung von nur einer Datenleitung kommt es immer zu einer minimalen Zeitverschiebung zwischen rechtem und linken Kanal und unter Umständen zu einem unnatürlich wirkenden Klangbild führen kann.)
Die nachfolgende Umwandlung des Digitalsignals in ein Analogsignal erfolgt sowohl für den linken als auch den rechten Kanal ebenfalls komplett getrennt und – wie schon erwähnt – zu 100% zeitgleich. Um diese Vorteile klanglich vollständig ausnützen zu können, werden natürlich auch zwei D/A-Wandler Bausteine eingesetzt: einer für den rechten und einer für den linken Kanal.
Im Gegensatz zum TUBE DAC II der 1. Generation besitzt der TUBE DAC II – MK 2 nun eine zusätzliche, separate HD-Platine, die die bisherige Limitierung auf 48 kHz maximale Eingangs-frequenz aufhebt und eine Verarbeitung bis 192 kHz erlaubt. Der TUBE DAC II – MK 2 bietet also HD-Eingänge an, die für HD-Audiodaten optimiert sind (Stichwort: „Filter“) und für niedrigere Frequenzen (bis 48 kHz) stehen 3 weitere Eingänge zur Verfügung. Selbstverständlich geben die HD-Eingänge auch Audiodaten unterhalb von 96 kHz wieder, z.B. die übliche CD-Frequenz von 44,1 kHz.
Neben der sehr aufwändigen Technologie, die für die Umwandlung des digitalen Signals in ein analoges Signal eingesetzt wird, basiert die analoge Signalbearbeitung auf einem sog. „Röhren-Hybrid-Konzept“. Hierbei wird die Röhre nur dort eingesetzt, wo Sie physikalisch und klangtechnisch Sinn macht, nämlich in der 2. Stufe unserer analogen Filterstufe, einem sog. „GIC-Filter“.
Die Vorteile einer Röhre in dieser Filterschaltung:
- sehr hochohmig
- sehr hohe Bandbreite der Verstärkerstufen (mehrere 100 kHz)
- extrem geringe Klirrwerte und ein „gutmütiges“, perfektes Klirrspektrum
- „analoges“ Klangerlebnis von außergewöhnlicher Präzision
Die ab Werk eingesetzten Doppeltrioden werden vor dem Einbau einzeln von Hand selektiert und gepaart und zwar nach strengen Kriterien, denn nur messtechnisch optimale Röhren werden im TUBE DAC II - MK 2 eingesetzt. Nach einem Dauertestlauf von mehr als 100 Stunden werden alle Funktionen und Parameter des gesamten Geräts endgültig geprüft. Erst wenn alle Anforderungen zu 100% erfüllt sind verlässt ein fertiges Gerät das Werk von ACCUSTIC ARTS®.
Des Weiteren wurde bei der Entwicklung dieses Konzepts darauf geachtet, dass sich die Arbeitspunkte die Röhren automatisch und ohne Nachjustierungen einstellen. D.h. auch nach einem eventuellen Röhrenwechsel heißt es: „Plug and Play“. Die typischen Nachteile von Röhren sind bei diesem Konzept beseitigt.
Die nachfolgende Impedanzwandlerstufe arbeitet mit den weltweit geschätzten Burr Brown® Verstärkerbausteinen des Typs OPA627®. Insgesamt werden 10 Stk. dieser edlen Verstärkerbausteine im TUBE DAC II - MK 2 eingesetzt.
Der TUBE DAC II - MK 2 verfügt sowohl über sym. XLR-Ausgänge als auch über unsym. RCA-Ausgänge. Die Symmetrierung erfolgt mit Hilfe von OPA627® Bausteinen.
Audiophiler, hochpräziser Digital/Analog-Wandler der Referenzklasse nach dem sog. "Röhren-Hybrid"-Konzept
Spezielle und einzigartige 2 x 32 Bit / 192 kHz Technologie mit exakt zeitgleicher, digitaler Signalverarbeitung, separat für rechten und linken Kanal
7 Digitaleingänge:
- 3 Eingänge (2 x COAX, 1 x TOSLINK) optimiert für HD-Wiedergabe bis 192 kHz
- 1 USB Eingang optimiert bis 96 kHz
- 3 Eingänge (XLR, COAX, BNC) optimiert für Frequenzen bis 48 kHz
Extrem aufwändige, digitale Signalverarbeitung mit Hilfe eines einzigartigen 32 Bit Mikrocomputers
Der 32 Bit Mikrocomputer beinhaltet u.a.:
- Hochpräzisions-Quarzoszillator
- 32 Bit Digital-Filter für allerhöchste Präzision (inkl. "Deemphasis")
- 26 parallel arbeitende Multiplizier-Prozessoren
Vorteile dieser "Röhren-Hybrid"-Technologie:
- sehr hochohmig
- sehr hohe Bandbreite der Verstärkerstufen (mehrere 100 kHz)
- sehr geringe Klirrwerte und ein "gutmütiges", perfektes Klirrspektrum
- "analoges" Klangerlebnis von außergewöhnlicher Präzision
Unkomplizierter Röhrenwechsel ohne Nachjustierungen ("Plug and Play")
Professionelle, aus der Studiotechnik übernommene Class-A Ausgangsstufe
Alle verwendeten Bauteile sind selektiert und von außergewöhnlicher Qualität (z.B. 10 Stk. Burr Brown® OPA 627)
2 hochwertige Drehschalter mit vergoldeten Silberkontakten
2 magnetisch geschirmte Ringkern-Transformatoren ("Made in Germany") allerhöchster Güte für hohe Ausgangsreserven
Enorm hohe Siebkapazität im Netzteil (gesamt ca. 84.000 µF)
Extrem stabiles und resonanzoptimiertes Gehäuse, hauptsächlich aus massiven Aluminiumplatten gefertigt; verchromte Drehknöpfe aus massivem Messing
ACCUSTIC ARTS® TUBE DAC II-MK2 ist garantiert "Handmade in Germany"